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Schön und stark mit Body-Shaping
Der richtige Mix aus Training und Ernährung
„Mens
sana in corpore sano – ein gesunder Geist ruht in einem gesunden
Körper“ ist der am meisten zitierte lateinische Spruch,
wenn es um Sport geht. Doch wie bekommt man Körper und Geist
in Einklang? „Bodyshaping ist ein natürlicher Weg, sich
gesund in Form zu bringen“, erklärt Fitness-Experte Dr.
Markus Klingenberg.
Kraft-, Ausdauer- und Dehnübungen gehören
zu jedem Trainingsprogramm. Fleiß allein reicht aber nicht
aus, um seinen Körper in Form zu bringen. Kohlehydrate und
Fette liefern die notwendige Energie für den Sport, Proteine
sind die Bausteine des Körpers – vor allem im Fitnessbereich
kommt es auf eine ausgewogene Ernährung an. Für das Training
benötigt der Körper komplexe Kohlehydrate, da er diese
nur in begrenzter Menge speichern kann. Kartoffeln und Vollkornbrot
sind ideal für Sportler.
Für Aufbau und Erhalt der Muskulatur sollten
Sie nach dem Training Proteine zu sich nehmen. Fettarmes Fleisch
liefert hochwertiges Eiweiß, und versorgt der Körper
zusätzlich mit wichtigen Vitaminen.
Eine weitere Säule im Bodyshaping ist
das gesundheitsorientierte Krafttraining: Es stärkt die Muskulatur
und beugt so gegen Rückenprobleme vor. Nicht der Aufbau von
Muskelbergen, sondern die sanfte Kräftigung der Muskulatur
steht dabei im Vordergrund. Dazu kommt ein gezieltes Ausdauertraining
in moderaten Belastungszonen, wodurch das Herz-Kreislauf-System
gestärkt wird und überflüssige Fette verbrannt werden.
Auf den richtigen Mix kommt es an
Um sein Gewicht zu reduzieren oder sein Wunschgewicht langfristig
halten zu können, ist die Kalorienbilanz von großer Bedeutung.
„Das ist ganz einfach: Wenn ich dem Körper weniger Energie
zuführe als ich verbrauche, dann nehme ich ab“, so Klingenberg.
Durch die Kombination von Kraft- und Konditionstraining
kann man sich außerdem den so genannten Nachbrenneffekt zunutze
machen. Während der sportlichen Betätigung verbraucht
der Körper Energiereserven, die später wieder regeneriert
werden müssen. Je nach Intensität der Belastung kann diese
Phase bis zu 24 Stunden dauern. „Dabei ist der Kalorienverbrauch
deutlich gesteigert. Insgesamt werden so mehr Kalorien verbrannt,
als während des eigentlichen Trainings“, erklärt
Klingenberg.
Für die Trainingsplanung sollte man sich
unbedingt von einem Profi beraten lassen: Bei der Bewegungsausführung
sollten Fehler vermieden werden, aber auch Trainingshäufigkeit
und Intensität sowie die Auswahl der richtigen Übungen
sind entscheidend. Grundsätzlich gilt: Wer schreibt, gewinnt!
Um eine optimale Leistungskontrolle zu haben, empfehlen Fitness-Trainer,
die eigenen Leistungen aufzuschreiben.
Tipp: Kurz-, mittel- und langfristige Ziele definieren!
Zur Entspannung empfiehlt Klingenberg täglich
eine halbe Stunde Yoga: „Das sanfte Körpertraining aus
Asien ist zurzeit der Trend in deutschen Fitness-Studios.“
Diese ganzheitliche Mischung aus Ernährung, Fitness und Entspannung
legt den Grundstein für Ihr persönliches Wohlbefinden
– Körper uns Geist kommen so in Einklang.
5 Fitness-Empfehlungen vom Fitness-Experten Dr.
Markus Klingenberg:
• Take 5 a day
Täglich fünf Stücke Obst und Gemüse sind die
Grundlage für eine ausgewogene Ernährung beim Sport. Mixen
Sie doch mal das Obst als Milch-Shake
• 5 Trainingseinheiten pro Woche
Die Regelmäßigkeit ist wichtiger als die Länge der
Trainingseinheiten: Besser häufiger und kurz trainieren, als
wenige, ausgedehnte Trainingseinheiten zu absolvieren.
• Auf die Organisation kommt es an
Training, Ernährung und Entspannung müssen in den Tagesablauf
integriert werden. Tragen Sie feste Sport-Zeiten in Ihren Terminkalender
ein.
• Der Mix zwischen Ausdauer- und Krafttraining sollte stimmen
Kurzes, intensives Krafttraining mit wenigen Geräten, aber
lange und extensive Ausdauereinheiten für das Herz-Kreislauf-System
sind empfehlenswert.
• Realistische Ziele stecken
Eine konkrete Zielsetzung ist entscheidend für den Erfolg –
nicht alles auf einmal wollen, sondern seine Angewohnheiten in kleinen
Schritten ändern. Schreiben Sie Ihre Ziele auf. Dadurch können
Sie genau kontrollieren, ob sie bereits Fortschritte gemacht haben
und die Belastung anpassen müssen. Außerdem kann Ihr
Trainer so besser nachvollziehen, wann er Ihren Trainingsplan umstellen
muss.
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