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Altes Eisen, keine Spur

Weniger Rückenbeschwerden, mehr Ausdauer und eine höhere Mobilität – Sport steigert in jedem Alter die Lebensqualität merklich. Aber viele Vorteile erschließen sich erst Menschen ab 50 Jahren: regelmäßiges Fitnesstraining beugt Alterszucker vor, senkt den Blutdruck und erhöht die Knochendichte. Aber warum warten, bis man sich mit altersbedingten Beschwerden rumplagen muss. Wer rechtzeitig anfängt, kann mit einem gesundheitsorientierten Training vielen Beschwerden vorbeugen.

Mit einem moderaten Fitnesstraining können Sie in jedem Alter beginnen. Denn unser Herz-Kreislaufsystem und unsere Muskulatur sind noch mit 70 Jahren trainierbar. Gerade bei Anfängern ist es verblüffend, wie schnell sich messbare Fortschritte erzielen lassen, die das Wohlbefinden verbessern und ein sicheres Bewegen im Alltag ermöglichen.

Professionelle Betreuung ist wichtig
Aber Vorsicht, wer lange keinen Sport getrieben hat, sollte nicht auf eigene Faust mit dem Training starten. Suchen Sie sich lieber ein Fitnessstudio mit qualifizierten Trainern, die auf Ihre Bedürfnisse und Ihre individuellen Fähigkeiten eingehen. Unter professioneller Anleitung ist sichergestellt, dass Sie sich nicht überfordern und alle Bewegung richtig ausführen. So vermeiden Sie Verletzungen und fördern tatsächlich Ihre Gesundheit.

Voraussetzung ist ein ärztlicher Gesundheits-Check
Egal ob Anfänger oder Wiedereinsteiger - schon ab 35 Jahren steigt das Gesundheitsrisiko durch zu hohe sportliche Belastungen. Deshalb sollten Sie sich vor Trainingsbeginn unbedingt von einem Sportmediziner untersuchen lassen. Besonders wenn Vorerkrankungen, akute Beschwerden oder Risikofaktoren wie Rauchen, Bluthochdruck, Diabetes oder erhöhte Blutfettwerte bekannt sind, sollte vorher ein Arzt um Rat gefragt werden.

Der Mix macht’s
Um den optimalen Nutzen für die Gesundheit auszuschöpfen, sollten Sie ein ganzheitliches Fitnesstraining absolvieren. Dazu gehören Ausdauertraining, Krafttraining und Dehnübungen. Alle drei Bereiche bieten unterschiedliche Vorteile für die Gesundheit. Fragen Sie Ihren Trainer um Rat.

Keine Angst vor Gerätetraining
Ab dem 30. Lebensjahr verliert der Mensch kontinuierlich Muskelmasse. Das muss aber nicht sein. Mit einem gesundheitsorientierten Krafttraining können Sie diesem Effekt entgegenwirken. Fakt ist: Es gibt keine andere Trainingsform, die einen vergleichbaren gesundheitlichen Nutzen bringt wie das Muskeltraining. Durch Krafttraining können beispielsweise Rücken- und Gelenkschmerzen, Übergewicht, Alterszucker und Knochenabbau vorgebeugt werden.

Außerdem wird durch den Erhalt der Kraft die Voraussetzung für eine uneingeschränkte Mobilität in Alltagssituationen geschaffen. Treppensteigen, Gartenarbeit oder Radfahren - wer sich fit hält, ist insgesamt beweglicher, ausdauernder und widerstandsfähiger.

Cardiotraining ist ein Muss
Ein weiterer Grundstein zum Wohlbefinden ist das Ausdauertraining. Dabei kommt es im Wesentlichen auf drei Dinge an:

  1. Trainingsintensität
    Statt an die Grenzen der eigenen Leistungsfähigkeit zu gehen, sollte man lieber ein moderates Bewegungstempo wählen. Der Pulsschlag gibt Aufschluss darüber, wie intensiv eine Belastung tatsächlich ist. Lassen Sie sich von Ihrem Trainer den optimalen Trainingspuls ermitteln.
    Tipp: Wenn Joggen am Anfang zu anstrengend ist, dann probieren Sie mal Nordic Walking aus.
  2. Regelmäßigkeit
    Statt einmal in der Woche anderthalb Stunden zu laufen, sollten Sie lieber drei mal pro Woche eine halbe Stunde laufen. Um einen nachhaltigen Trainingseffekt zu erzielen, müssen Sie sich regelmäßig bewegen.
  3. Übungslänge
    Statt die Intensität Ihrer Belastung zu steigern sollten Sie mit der Zeit den Trainingsumfang erhöhen. Fangen Sie mit 15 bis 20 Minuten an und steigern das Training langsam auf 30 bis 45 Minuten. Achten Sie auf Ihren Körper. Das Training sollte nicht mit Schmerzen oder Unwohlsein verbunden sein. Brechen Sie im Zweifel lieber ab und holen die Einheit an einem anderen Tag nach.

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