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Ein
ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt steigert die Leistungsfähigkeit
Trinken vor dem Sport galt in den 70er Jahren
noch als gefährlich, weil es den Magen zu sehr belasten würde.
Diese Annahme ist längst überholt. Wer vor dem Sporttreiben
ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, verbessert so seine
Flüssigkeitsbilanz und bleibt länger leistungsfähig.
Wenn man sich aber nach seinem Training schlapp
und ausgelaugt fühlt, hat man häufig nicht zu intensiv
trainiert. Oft ist eine schlechte Flüssigkeitsbilanz daran
schuld, dass bereits der Gang in die Dusche zu einem zweiten Lauftraining
wird. Denn ein Flüssigkeitsmangel im Körper führt
zu einer verminderten Leistungsfähigkeit. Außerdem können
während des Trainings Krämpfen und Schwindelgefühl
auftreten.
Trainingsexperten raten deshalb dazu, bereits
in den dreißig Minuten vor einer sportlichen Tätigkeit
rund 250 bis 500ml Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Dadurch wird
der Körper auf die anstehende Belastung vorbereitet. Vor dem
Training eignen sich besonders kohlensäurefreie Mineralwässer,
da dies den Körper nicht zusätzlich belastet. Wer eine
intensive sportliche Belastung von 60 Minuten oder länger plant,
sollte bereits am Vortag mindestens drei Liter Flüssigkeit
zu sich nehmen, damit der Körper mit einer guten Flüssigkeitsbilanz
in das Training starten kann.
Rechtzeitig trinken ist wichtig
Auch während des Trainings sollte regelmäßig
getrunken werden. Ernährungsexperten empfehlen stilles Wasser
oder isotonische Sportgetränke, da diese schnell vom Körper
aufgenommen werden. Von Fruchtsaftschorlen raten Experten zu diesem
Zeitpunkt ab.
Apfelsaftschorle bietet sich eher nach dem
Training an, wenn der Körper Kohlehydrate zur Regeneration
benötigt. Bei einer besonders langen Trainingseinheit wie beispielsweise
beim Radfahren sollten man rund einen Liter Wasser pro Stunde zu
sich zu nehmen. Dadurch wird ein Austrocknen des Körpers, das
so genannte Dehydrieren, verhindert.
Entscheidend ist vor allem, dass getrunken
wird, bevor man Durst verspürt. Denn Durst ist eine Reaktion
des Körpers auf zu wenig Flüssigkeit. Das mag sich banal
anhören. Aber wenn der Körper zu wenig Flüssigkeit
hat, sind Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit bereits stark
beeinträchtigt, da die Flüssigkeitsbilanz nicht mehr stimmt.
Wer vor und während einer sportlichen Betätigung genug
trinkt wird schnell merken, wie wichtig eine gute Flüssigkeitsbilanz
ist.
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