| Was
wirklich dran ist
Warum haben Stars wie Jennifer Aniston, Sarah
Jessica Parker oder Jodie Foster einen so tollen Body? Das Geheimnis
heißt Pilates. In Hollywood hat der Siegeszug des Trendsports
begonnen, aber auch hierzulande begeistert das effektive Ganzkörpertraining
immer mehr Fitness-Anhänger. Die Pilates Methode kombiniert
Atemtechnik, Kraftübungen, Koordination und Stretching - alles
in harmonischen, fließenden Bewegungen.
Über Pilates
Dabei verfolgt Pilates einen ganzheitlichen
Ansatz und verbindet mentale Gelassenheit mit einem knackigen Aussehen.
Der ausgeklügelte Mix aus Körperbeherrschung, Atmung und
Entspannung verfährt nach dem Motto "Heilung durch Bewegung".
Dabei sind auch Ansätze aus dem Yoga in die Trainingsmethode
eingeflossen. Ziel ist, ein ausgeglichenes Zusammenspiel von Körper
und Geist herzustellen.
Disziplin und Konzentration sind genauso wichtig
wie die Übungen selbst. Im Vordergrund steht die Qualität
der Bewegung. Statt möglichst viele Übungen zu machen,
kommt es vielmehr auf die exakte Ausführung an. Rund 400 bis
500 verschiedene Übungen stehen zur Auswahl, um Muskeln, Gelenke
und Bindegewebe zu stärken. Der Bewegungsablauf wird zunächst
vor dem inneren Auge visualisiert und dann langsam und konzentriert
ausgeführt. Das soll zu einem Bewusstsein über die eigenen
Bewegungs- und Haltungsmuster führen.
Pilates ist gut gegen Rückenbeschwerden
Pilates setzt auf die Kräftigung der Körpermitte,
des so genannten Powerhouse. Dazu gehören die Bauch- und Gesäßmuskeln
sowie die Muskulatur um die Lendenwirbelsäule. Durch die langsame
und konzentrierte Bewegungsausführung werden vor allem die
tiefen Muskelschichten angesprochen und gekräftigt. Das führt
zu mehr Stabilität der Stützmuskulatur und einem straffen
Bauch.
Schreibtischarbeit und einseitige Belastung
- bedingt durch unsere moderne Arbeitswelt ist die Rückenmuskulatur
zu einer Schwachstelle des menschlichen Körpers geworden. Mit
Pilates werden Verspannung gezielt abgebaut und Rückenbeschwerden
vorgebeugt.
Wer regelmäßig nach der Pilates-Methode
trainiert, stärkt nicht nur seine Muskulatur, sondern strafft
auch seine Konturen und erlebt ein positiv verändertes Körperbewusstsein.
Trainingseffekt
Pilates ist ideal, um den ganzen Körper
in Form zu bringen. Regelmäßiges Training führt
zu Balance zwischen Kraft und Beweglichkeit, steigert die Leistungsfähigkeit,
verbessert die Haltung und baut Stress ab. Außerdem verbessert
Pilates Beweglichkeit und Konzentrations- und Koordinationsfähigkeit.
Besonders vorteilhaft ist, dass die Muskeln nicht isoliert, sondern
immer mehrere Muskelgruppen gleichzeitig trainiert werden. Angenehmer
Nebeneffekt: nach dem Workout fühlt man sich fit und energiegeladen
und zudem bekommt man eine tolle Figur und eine perfekte Körperhaltung.
Ganz nach dem Werbeslogan des Erfinders, Joseph
Pilates: „Nach 10 Übungsstunden fühlen Sie den Unterschied,
nach 20 Übungsstunden sehen Sie den Unterschied, nach 30 Übungsstunden
haben Sie einen neuen Körper".
Für wen ist Pilates geeignet?
Einschränkungen gibt es kaum, prinzipiell
ist Pilates für jede Leistungs- und Altersstufe geeignet. Anfänger
sollten sich jedoch zu Beginn von einem Trainer einweisen lassen,
damit die Bewegungsabläufe richtig ausgeführt werden.
Denn nur so ist ein erfolgreiches und effektives Training möglich.
Fitness-Kult made in Germany
Wussten Sie, dass der Pilates-Erfinder in Mönchengladbach
geboren wurde? Bereits in den 20er Jahren entwickelte der ausgewanderte
Bodybuilder Joseph Pilates in New York ein Fitness-Programm, das
Elemente des asiatischen Kampfsports mit Yoga und westlicher Gymnastik
verband. Unterstützend konstruierte er spezielle Geräte
aus Holz, Leder und Stahlfedern an Seilzügen. In seinem Studio
trainierten von Anfang an Tänzer und Schauspieler, die berufsbedingt
Gelenk- und Bandscheiben-Probleme hatten.
Noch heute ist die Pilates-Methode ideal, um
den ganzen Körper in Form zu bringen.
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